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Die Vorbereitungen zur Steinheimer Messe 2016 und dem Konzert der Höhner laufen auf Hochtouren (von links) Manfred Hütte, Birgit Ischen, Björn Hartmann, Ralf Kleine, Bürgermeister Carsten Torke, Festwirt Elmar Meilenbrock und Annette Lödige.

 

 

 

Die Höhner kommen am 5. November zur Steinheimer Messe 2016

„Da simmer dabei!“

Die Höhner kommen und die Steinheimer können in der ostwestfälischen Karnevalsmetropole am Samstag, 5. November singen „Da simmer dabei“. Mit der Verpflichtung der Kölschen Kultband für das Musikprogramm der Steinheimer Messe ist den Organisatoren ein echter Kracher gelungen.

Das Wochenende am 5. und 6. November bietet aber noch mehr, denn es führt neben dem Musikfest Steinheimer Herbststürme zwei weitere Veranstaltungen zusammen: eine Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse und die traditionelle Gewerbe- und Wirtschaftsschau. Diese beiden Veranstaltungen sollen Synergien schaffen und den Unternehmen eine Plattform bieten. „Diese Messe geht weit über die bisherige Gewerbeschau hinaus,“ stellt Steinheims Wirtschaftsförderer Ralf Kleine fest. Es haben sich 60 Firmen und Betriebe angemeldet, die ihre Leistungsfähigkeit, aber auch ihre Ausbildungs- und Arbeitsplatzmöglichkeiten in Zelten in der Innenstadt präsentieren werden.

„Wir wollen deutlich machen, dass es sich für junge Menschen nach ihrem Schulabschluss lohnt, hier zu bleiben, zu leben und zu arbeiten und dass die Region Zukunft bietet“ erklärte Stadtmarketingchef Ralf Kleine die Intention der Steinheimer Messe. Er habe immer wieder festgestellt, dass viele oft nicht wissen, welche Ausbildung in Steinheimer Unternehmen möglich sei, bis zum dualen Studiengang. Deshalb soll die ganze Bandbreite hochwertiger Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten von den regionalen Betrieben zur Verfügung vorgestellt werden. Bürgermeister Carsten Torke: „Wir wollen zeigen, dass Steinheim ein starker Standort ist und der ländliche Raum nicht abgehängt ist.“

Ein Betrieb der sich bei der Steinheimer Messe präsentiert und diese Initiative lobt, ist das Unternehmen Schwering und Hasse aus Lügde. „Wir wollen die Region nach vorne bringen. Deshalb sind wir bei der Steinheimer Messe dabei,“ so Björn Hartmann vom Hersteller für Kupferleitdraht mit 230 Mitarbeitern und derzeit 14 Lehrlingen. Auch Annette Lödige ist überzeugt, dass die Messe eine ideale Plattform für Eigenwerbung bedeutet. Firmen erhalten auch die Gelegenheit ihre Produkte, Warenangebote ihre Dienstleistungen zu zeigen und für ihre Leistungsfähigkeit zu werben. Dafür sei auch der verkaufsoffene Sonntag am 6. November ein wichtiger Tag.

Wichtig ist den Initiatoren, die Schulen mit ins Boot zu holen, die sich derzeit ganz intensiv auf die Messe vorbereiten, um Schule und Wirtschaft miteinander zu verknüpfen, so Kleine. So werde es eine Podiumsdiskussion geben, wo Schüler Ehemalige fragen können. Einen Höhepunkt bildet am 6. November der Unternehmerfrühschoppen mit Franz Alt. Den früheren Journalisten des Fernsehmagazins „Report“ beschäftigt seit langem der Kampf gegen den Klimawandel, dessen Bewältigung er als zentrale Überlebensfrage der Zukunft ansieht.

Auf der Steinheimer Messe stellt sich Petersilchen mit seinen Bioprodukten vor (von links) Barbara Krisch (Vertriebsleiterin der Eigenmarken), Geschäftsführer Christof Henne und Jessica Mansour.

 

 

 

Petersilchen präsentiert sich auf Steinheimer Messe

Feinkostspezialitäten in Bioqualität

Die Petersilchen GmbH in Steinheim ist Produzent von internationalen Feinkostspezialitäten, die ausschließlich in Bioqualität hergestellt werden. Jetzt stellt sich der Betrieb erstmals auf der Steinheimer Messe vor. Dazu wird es diverse Verkostungen geben. „Wir beteiligen uns gerne am wirtschaftlichen Leben Steinheims,“ so Christof Henne, neben Matthias Rebentisch einer der Geschäftsführer.

2015 hat das Unternehmen seinen Betrieb in die Emmerstadt verlagert, nachdem ein Jahr vorher das ehemalige Zimbo Gebäude erworben wurde. „Der Standort Steinheim hat sich mit dem großen Gebäude und der Nähe zur Ostwestfalenstraße als ideal erwiesen,“ erklärt Henne im Gespräch mit dem Steinheimer Blickpunkt die Überlegungen, den Firmensitz von Extertal nach Steinheim zu verlagern. Dabei habe man sich durch die Stadt und ihren Wirtschaftsförderer Ralf Kleine bestens unterstützt gefühlt. Petersilchen entwickelt in der betriebseigenen Versuchsküche mit eigenen Köchen und selbst ausgebildeten Fachkräften verschiedenste Feinkostprodukte, teilweise auf Kundenwunsch, aber auch nach eigenen Ideen. Nach Prüfung und Freigabe durch das Verkostungsteam erfolgt die Versuchsproduktion, ehe die Erzeugnisse auf einer der bis zu 60 Meter langen Produktionsanlagen hergestellt werden.

Durch die innovative Produktentwicklung und eine hochmoderne Produktlinie mit einem Ausstoß von 22.000 Glas pro Schicht hat sich Petersilchen als Hersteller für den Naturkostfachhandel, den Lebensmitteleinzelhandel sowie den Drogerie- und Reformbereich nach Henne in einem wachsenden Markt sehr erfolgreich etabliert. Produziert werden auch kleinere Mengen von 2000 bis 3000 Glas je Sorte. Eines bleibt aber immer gleich: es wird handwerklich gearbeitet, mit frischen Zutaten um den Feinkostcharakter zu erlangen. So werden beispielsweise die Zwiebeln selbst geröstet. Hergestellt werden Brotaufstriche, Fertig-Grillsaucen, Currypasten, Tomatensaucen und Asiasaucen. Die bis zu 150 Produkte werden europaweit vertrieben, sogar in Kuwait gibt es Abnehmer.

Die Kunden schätzen dabei die Authentizität der Erzeugnisse. Asiatische Küche heißt, natürlicher Geschmack aus dem Ursprungsland. Dafür wurde 2012 in Nordthailand ein eigenes Anbauprojekt aufgebaut, das bereits die erste Ernte an Chilis und Gewürzen geliefert hat. Hier spielt auch die soziale Komponente mit, denn die Produzenten werden anständig entlohnt. Regionale Anbauprojekte etwa mit Roter Beete laufen auch hierzulande. Das Geschäftsfeld teilt sich in zwei Bereiche: den Private Label Bereich für den Markt im In- und Ausland, mit Feinkostprodukten in kontrolliert biologischer Qualität. Daneben werden eigene Marken produziert und geführt, darunter Sanchon, Coole Lollies, Biofinesse. 45 Mitarbeiter erwirtschaften aktuell einen Jahresumsatz von sechs Millionen Euro.

„Wir bilden äußerst erfolgreich Industriekaufleute, Fachkräfte für Lebensmitteltechnik und Fachkräfte für Lagerlogistik aus und sind deshalb gerne bei der Steinheimer Messe im November dabei, die eine ideale Plattform bietet, nicht nur um uns zu präsentieren, sondern auch um Jugendlichen unsere qualifizierten Ausbildungsplätze schmackhaft zu machen,“ erklärt Geschäftsführer Christof Henne.

Hier finden Sie uns

Stadtmarketing- u. Wirtschafts-Fördergesellschaft Steinheim GmbH & Co. KG
 

Emmerstraße 7,

32839 Steinheim

 

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